Als Teil der P&G Markenfamilie stellt Ariel sicher, dass seine Sicherheit durch einen gründlichen, wissenschaftlich fundierten Prozess verifiziert wird, der von über 500 internen Experten durchgeführt wird. Unser Ansatz basiert auf drei Säulen: 1) das Mitdenken von Sicherheit in jedem Produkt von Anfang an durch sorgfältige Auswahl von Inhaltsstoffen; 2) die Anwendung des bewährten wissenschaftlichen Prinzips der Risikobewertung (Risiko = Gefahr x Exposition); und 3) die Sicherstellung der vollständigen Einhaltung aller strengen EU-Gesetze und -Vorschriften. Dieser sorgfältige Ansatz hilft dabei, sicherzustellen, dass Ariel Waschmittel bei bestimmungsgemäßer Verwendung sicher für die Verbraucher und die Umwelt sind.
Wie gewährleistet der wissenschaftliche Prozess von Ariel die Sicherheit?
Bei Ariel ist Sicherheit nie eine nachträgliche Ergänzung, sondern von Anfang an in jedes Produkt integriert. Jeder Inhaltsstoff, den wir verwenden, trägt zu einer hervorragenden Produktleistung bei und wird in einer optimalen Konzentration verwendet, um Sicherheit, Leistung und Qualität sicherzustellen. Die Menge jedes Inhaltsstoffs hängt von seinen Eigenschaften, der erwarteten Exposition und der Art und Weise ab, wie das Produkt verwendet wird. Wir halten uns an bewährte wissenschaftliche Methoden und strenge regulatorische Richtlinien und wenden konservative Sicherheitsmargen an, die typischerweise 100 bis 1000- mal niedriger sind als die Sicherheitsgrenze des jeweiligen Inhaltsstoffs, um schädliche Auswirkungen proaktiv zu verhindern. Auch für Haushalte, die ein Waschmittel für Babys oder für Menschen mit empfindlicher Haut auswählen, spielt diese wissenschaftliche Sicherheitsbewertung eine wichtige Rolle.
Anwendung des bewährten wissenschaftlichen Prinzips der Risikobewertung (Risiko = Gefahr x Exposition)
Um die Produktsicherheit zu gewährleisten, beginnen wir mit einem grundlegenden wissenschaftlichen Prinzip, das die Basis für alle modernen Sicherheitsbewertungen weltweit bildet: die wesentliche Unterscheidung zwischen „Gefahr“, Exposition“ und „Risiko“.
Gefahr: die intrinsische Stoffeigenschaft, die potenziell eine schädliche Wirkung verursachen kann.
Exposition: die Menge, Dauer und der Weg des Kontakts mit einem Stoff unter realen Bedingungen.
Risiko: die Wahrscheinlichkeit, dass eine schädliche Wirkung auftritt, basierend auf der Gefahr und der spezifischen Exposition.
Dieser Zusammenhang wird in einer einfachen Gleichung erfasst: Risiko = Gefahr x Exposition
Unser gesamter Sicherheitsprozess – sowohl für die Verbraucher:innen als auch für die Umweltsicherheit – ist auf Anwendung dieses Prinzips ausgerichtet. Wir identifizieren potenzielle Gefahren und begrenzen dann die Exposition durch eine sorgfältige Formulierung sowie die Anwendung konservativer Sicherheitsmargen, um schädliche Auswirkungen proaktiv zu verhindern. Dieser wissenschaftliche Ansatz hilft dabei, häufige Verbraucher:innenfragen zu beantworten, etwa ob ein Waschmittel gefährlich, gesundheitsschädlich oder giftig sein kann. Für die Bewertung ist nicht allein die potenzielle Gefahr eines Inhaltsstoffs entscheidend, sondern die tatsächliche Exposition bei der vorgesehenen Verwendung des Produkts. Kurz gesagt: Entscheidend ist nicht nur, was es für ein Stoff ist, sondern wie viel davon tatsächlich mit uns in Kontakt kommt.
Was sind die wichtigsten EU-Gesetze, die die Sicherheit von Ariel Produkten regeln?
Die wichtigsten EU-Gesetze zur Sicherheit von Ariel Produkten sind:
REACH (Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung von Chemikalien). Diese Vorschrift verlangt von Unternehmen, notwendige chemische Stoffe zu registrieren, deren Eigenschaften und Risiken zu bewerten, ggf. die Genehmigung für besonders besorgniserregende Stoffe einzuholen und die Beschränkungen hinsichtlich ihrer Verwendung einzuhalten, falls sie als schädlich angesehen werden.
CLP (Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung). Dies schreibt vor, dass Unternehmen, die gefährliche chemische Stoffe und Gemische auf dem EU - Markt platzieren, diese nach identifizierten Gefahren einstufen, sie mit klaren Piktogrammen und Sicherheitshinweisen kennzeichnen und sie sicher verpacken müssen. Außerdem sind eine harmonisierte Einstufung bestimmter Stoffe sowie die Übermittlung von Informationen an Giftnotrufzentralen erforderlich.
Verordnung (EU) 2026/405 über Detergenzien und Tenside. Die Verordnung verlangt, dass Unternehmen sicherstellen, dass die Tenside in ihren Waschmitteln ein hohes Maß an biologischer Abbaubarkeit erreichen, eine spezifische Kennzeichnung für Inhaltsstoffe umsetzen und technische Dokumentation bereitstellen. Darüber hinaus setzt sie Grenzen für den Phosphat- und Phosphorgehalt. Diese Anforderungen sind insbesondere für Verbraucher:innen relevant, die sich für ein biologisch abbaubares Waschmittel, ein phosphatfreies Waschmittel oder die Umweltverträglichkeit von Tensiden interessieren.
Allgemeine Produktsicherheitsverordnung (EU) 2023/988. Diese gibt vor, dass die Unternehmen die Sicherheit schon bei der Produktentwicklung integrieren, wichtige Informationen zur Produktsicherheit und Rückverfolgbarkeit auf Produkten oder deren Verpackung bereitstellen und Informationen über Unfälle an nationale Marktüberwachungsbehörden weiterleiten.
Ariels Einhaltung dieser Gesetze beweist die inhärente Sicherheit jedes Produkts, das wir auf den Markt bringen.
Welche anderen EU-Vorschriften gelten für Ariel Waschmittel?
Zusätzlich zu den oben aufgeführten Hauptgesetzen zur Sicherheit müssen die Produkte von Ariel die folgenden EU-Vorschriften einhalten:
Verordnung über Verpackungen und Verpackungsabfälle (Packaging und Packaging Waste Regulation, PPWR)
Ökodesign-Verordnung (Ecodesign for Sustainable Products Regulation, ESPR)
Verordnung für entwaldungsfreie Produkte (Regulation on deforestation-free products, EUDR)
Green Claims Richtlinie zu Umweltaussagen (vorgeschlagen, Änderung von UCPD)
Welche freiwilligen Initiativen und Rahmenwerke unterstützt Ariel?
Neben den verpflichtenden Gesetzen beteiligen wir uns auch proaktiv an Initiativen, die die langfristige strategische Ausrichtung für Innovation und Nachhaltigkeit in der Waschmittelindustrie definieren, darunter:
Das Projekt Human and Environmental Risk Assessment (HERA): koordiniert von Detergents Europe und dem europäischen Chemieverband (CEFIC), bietet einen transparenten, von Experten geprüften Bewertungsrahmen, der Gefahrendaten mit realistischen Nutzungs- , Verdünnungs- und Entsorgungsszenarien verbindet, um die Sicherheit zu bewerten.
DetNet: eine freiwillige Initiative, die den Austausch von Daten, Fachwissen und Best Practices zwischen Herstellern von Waschmitteln und Reinigungsmitteln fördert, um wissenschaftlich korrekte und zulassungskonforme Produktklassifizierungen zu unterstützen ( Petry et al., 2024, Tenside Surfactants Detergents ).
Initiative Nachhaltiges Waschen und Reinigen von Detergents Europe: eine freiwillige Brancheninitiative, die die gesamte Branche dabei unterstützt, kontinuierliche Nachhaltigkeitsverbesserungen vorzunehmen und Verbraucher dazu motiviert, nachhaltigere Methoden für das Waschen, Reinigen und die Haushaltspflege anzuwenden.
Safe and Sustainable by Design (SSbD): ein Bewertungsrahmen, der die Integration von Sicherheits- und Nachhaltigkeitsaspekten beim Design, der Entwicklung von Chemikalien, Materialien und Produkten bereits in den frühesten Phasen fördert.
Zero Pollution Action Plan: zielt darauf ab, die Luft- , Wasser- und Bodenverschmutzung auf ein Niveau zu reduzieren, das sowohl für die Gesundheit als auch für natürliche Ökosysteme als nicht mehr schädlich angesehen wird. Hierbei liegt der Fokus auf der Vermeidung von Umweltverschmutzung und der sauberen Produktion.
Diese Initiativen unterstützen die Entwicklung nachhaltiger Waschmittel und fördern wissenschaftlich fundierte Ansätze zur Verbesserung von Sicherheit, Ressourceneffizienz und Umweltverträglichkeit. Darüber hinaus tragen sie dazu bei, Innovationen voranzutreiben, die Verbraucher:innen beim Kaltwaschen oder bei der 30 Grad Wäsche unterstützen können, wodurch Energie eingespart und die Umweltbelastung reduziert werden kann.
Was ist der Unterschied zwischen einer Gefahr und einem Risiko?
Eine Gefahr beschreibt die grundsätzlich mögliche schädliche Wirkung eines Stoffes. Das Risiko berücksichtigt zusätzlich, in welcher Menge, wie lange und auf welchem Weg Menschen oder die Umwelt tatsächlich mit ihm in Kontakt kommen. Deshalb werden Inhaltsstoffe nicht isoliert betrachtet, sondern stets unter den realistischen Bedingungen der vorgesehenen Produktanwendung bewertet.
Für Ariel bedeutet das: Jeder Inhaltsstoff wird auf Basis seiner Eigenschaften, seiner Einsatzkonzentration und der zu erwartenden Exposition wissenschaftlich bewertet. So wird sichergestellt, dass das Produkt bei bestimmungsgemäßer Verwendung sicher verwendet werden kann.
Die Vorteile des Kaltwaschens und kurzer Waschgänge im Überblick
Kaltwaschen und kurze Waschgänge bieten erhebliche Vorteile für die Umwelt und Ihre Kleidung.
Wird eine üblicherweise bei 40 °C gewaschene Wäsche stattdessen bei 30 °C gewaschen, kann sich der CO2-Fußabdruck einer Wäscheladung um bis zu 16 % reduzieren (Mankad et al., 2025, Tenside Surfactants Detergents). Niedrige Waschtemperaturen und kurze Waschgänge können außerdem die Freisetzung von Mikrofasern verringern und dazu beitragen, die Lebensdauer von Kleidung zu verlängern, indem sie Farbverlust, Farbübertragung, usselbildung, Druckabrieb und Formverlust reduzieren. Für Verbraucher:innen, die nachhaltiger waschen möchten, ist die 30- °C-Wäsche daher eine einfache Möglichkeit, Energie zu sparen, ohne auf saubere Wäsche verzichten zu müssen. Leistungsstarke Waschmittel wie Ariel ermöglichen bereits bei 30 °C oder niedrigeren Temperaturen eine effektive Reinigung.
Welche Vorteile bieten Kaltwaschen und kurze Waschgänge?
CO2-Bilanz: Eine fachlich geprüfte Lebenszyklusanalyse (LCA) zeigt, dass die Nutzungsphase von Waschmitteln durchschnittlich 61 % der CO2-Bilanz des Wäschewaschens in Europa ausmacht. Die Umstellung von 40°C auf 30°C kann diese Bilanz um 16 % reduzieren (Mankad et al., 2025, Tenside Surfactants Detergents). Damit zählt die 30-°C-Wäsche zu den wirksamsten Möglichkeiten, den Energieverbrauch beim Waschen zu senken.
Weitere Umweltindikatoren: Auch andere Umweltindikatoren verbessern sich durch niedrigere Waschtemperaturen: Die Bildung von Feinstaubpartikeln sinkt um 12 %, die Verknappung fossiler Ressourcen um 17 %, die Wasserknappheit um 2 % und der kumulierte Energiebedarf europaweit um durchschnittlich 21 % (Mankad et al., 2025, Tenside Surfactants Detergents). Niedrigere Waschtemperaturen können somit dazu beitragen, die Umweltbelastung des Waschens zu reduzieren.
Reduzierte Freisetzung von Mikrofasern: Die Forschung zeigt, dass die Freisetzung von Mikrofasern durch die Umstellung auf kältere und kürzere Waschgänge signifikant reduziert wird (Lant et al., 2020, PLOS One ; Cotton et al., 2020, Dyes and Pigments). Auch Waschladungen mit geringerem Wasservolumen und größeren Wäschemengen sind von Vorteil, sofern die Waschladungen nicht überfüllt sind (Kelly et al., 2019, Environmental Science & Technology).
Verbesserter Textilschutz verlängert die Lebensdauer von Kleidungsstücken: Heißes Wasser und starke Bewegungen können Textilien schaden und die meisten Abnutzungserscheinungen wie Fusseln, Verblassen der Farben und Formverlust beschleunigen. Kältere und kürzere Waschgänge redu zie ren nachweislich das Verfärben von weißen Textilien (Lant et al., 2020, PLOS One). Niedrigere Temperaturen und kürzere Waschzeiten reduzieren den Farbverlust (und somit auch die Menge an Farbstoffen, die d urc h das Abwasser in die Gewässer gelangen) sowie den Farbstofftransfer (Cotton et al., 2020, Dyes and Pigments). Die Reduzierung von Textilschäden hilft, die Haltbarkeit der Kleidung zu verlängern, Müll zu reduzieren und den Bedarf für neue Ressourcen zu verringern. Unabhängige Forschungsergebnisse von WRAP ha ben ergeben, dass die Verlängerung der aktiven Lebensdauer von Kleidung um nur neun Monate die CO2-, Wasser- und Abfall-Fußabdrücke um etwa 20–30 % reduzieren könnte (WRAP, 2012). Aus diesem Grund empfehlen viele Expert:innen, häufiger kalt zu waschen oder eine 30°C Wäsche zu nutzen, sofern die Pflegehinweise der Textilien und der Verschmutzungsgrad dies zulassen. Leistungsstarke und biologisch abbaubare Waschmittel ermöglichen dabei auch bei niedrigeren Temperaturen eine effektive Reinigung.
Wie hilft Ariel bei der 30-Grad-Wäsche?
Das größte Hindernis für Verbraucher, die kältere und kürzere Waschgänge nutzen, ist die Sorge, dass sie nicht das gewünschte Maß an Reinigung und Geruchsentfernung erreichen. Unsere Waschmittel wurden speziell entwickelt, um eine hervorragende Leistung unter diesen Bedingungen zu bieten, damit Sie Energie sparen und Ihre Kleidung schützen können. Dadurch können Verbraucher:innen häufiger eine 30°C Wäsche durchführen oder sogar eine 40°C Wäsche bei 30°C waschen, sofern die Pflegehinweise und der Verschmutzungsgrad der Textilien dies zulassen. Der Leistungsaspekt ist entscheidend, da unzureichende Reinigungsergebnisse Verbraucher dazu veranlassen können, durch erneutes Waschen, eine höhere Dosierung oder höhere Waschtemperaturen gegenzusteuern. (Cortez et al., 2024, Tenside Surfactants Detergents). Solche Maßnahmen können den ökologischen Fußabdruck erheblich vergrößern.
Wie fördert Ariel die Vorteile des Kaltwaschens?
Wir haben die Vorteile aktiv durch Kampagnen wie „Jeder Grad macht einen Unterschied“ gefördert, die hier von National Geographic erklärt werden. Wir arbeiten auch mit dem WWF in Deutschland bei der #WirDrehenRunter- Kampagne zusammen, die eine landesweite Umstellung zu kälterem Waschen fördern soll. Diese Initiative ermutigt Verbraucher:innen dazu, häufiger kalt zu waschen und eine 30°C Wäsche als Standard für viele Alltagswaschgänge zu nutzen. Dadurch lassen sich Energieverbrauch und CO₂ - Emissionen reduzieren.
Zeigen Ihre Kampagnen Wirkung?
Ja. Unsere Kampagne „Jeder Grad macht einen Unterschied“ führte zu einem Rückgang der durchschnittlichen Waschtemperatur um 2°C in Großbritannien, Frankreich und Deutschland zwischen 2020 und 2025 (GfK Brand Health Tracker; n = 300 pro Markt, pro Jahr). Obwohl wir auf noch schnellere Fortschritte gehofft hatten, sind wir stolz auf die positiven Veränderungen, zu denen wir bisher beigetragen haben. Unsere Entschlossenheit, in diesem Bereich Fortschritte zu erzielen, bleibt unverändert. Die Ergebnisse zeigen, dass Verbraucher:innen zunehmend bereit sind, kalt zu waschen oder eine 40°C Wäsche bei 30°C zu waschen. In Verbindung mit leistungsstarken und biologisch abbaubaren Waschmitteln kann dies einen wichtigen Beitrag zu nachhaltigeren Waschgewohnheiten leisten.
#WirDrehenRunter: Waschen bei 30°C oder kälter reduziert CO₂-Emissionen deutlich
Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Messung des CSCP (Collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production) im Mai 2026:
65,2 % der Wäschen wurden bei 40°C oder heißer gewaschen
Die durchschnittliche Waschtemperatur in Deutschland lag im Mai 2026 bei 40,8°C.
33,9 % der Wäsche wurden bei 30°C oder kälter gewaschen.
Seit dem Start der Initiative #WirDrehenRunter im Jahr 2022 wurden nach Berechnung des CSCP 311.000 Tonnen CO₂-Äquivalente durch das Waschen bei 30°C oder kälter eingespart.
Kann man 40-Grad-Wäsche bei 30 Grad waschen und können alle Ariel Waschmittel mit kaltem Wasser verwendet werden?
Ja, alle Ariel Waschmittel können in Waschgängen mit 30°C oder weniger verwendet werden. In vielen Fällen ist es möglich, eine 40°C Wäsche bei 30°C zu waschen, sofern die Pflegehinweise der Textilien sowie der Verschmutzungsgrad dies zulassen. Moderne und nachhaltige Waschmittel wurden speziell dafür entwickelt, auch bei niedrigeren Temperaturen starke Reinigungsergebnisse zu erzielen.
Kann man kalt waschen und können alle Kleidungsstücke so gewaschen werden? (Können alle Kleidungsstücke mit kaltem Wasser gewaschen werden?)
Ja, alle Kleidungsstücke können kalt gewaschen werden. Allerdings sind für bestimmte Hygienebedürfnisse möglicherweise höhere Temperaturen erforderlich. Weitere Informationen zur Auswahl des richtigen Waschgangs finden Sie im folgenden Artikel: Der Schnellwaschgang Ihrer Waschmaschine: Richtige Anwendung | Ariel DE. Für die meisten Alltagswaschgänge können Verbraucher:innen jedoch kalt waschen oder eine 30°C Wäsche wählen. Dies reduziert den Energieverbrauch und kann dazu beitragen, die Lebensdauer von Textilien zu verlängern. In Kombination mit biologisch abbaubaren Waschmitteln und anderen nachhaltigen Waschmittellösungen lassen sich die Umweltauswirkungen des Waschens zusätzlich reduzieren.
Alles, was Sie über Polyvinylalkohol (PVA/PVOH) in Ariel PODS® wissen müssen
Die für Ariel PODS® verwendete Polyvinylalkohol-(PVA/PVOH)-Folie ist sicher und wasserlöslich. Weder nach der Definition der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) noch nach der EU-Verordnung über synthetische Polymermikropartikel gilt sie als Mikroplastik. Ariel PODS® sind daher ein Waschmittel ohne Mikroplastik. Die Sicherheit der für PODS®-Folien verwendeten wasserlöslichen PVA/PVOH-Typen wurde von Aufsichtsbehörden und wissenschaftlichen Einrichtungen weltweit umfassend bewertet, darunter die ECHA, die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA), die US Environmental Protection Agency (EPA), die US Food and Drug Administration (FDA) und das US-amerikanische Center for Research on Ingredient Safety (CRIS). Dieser Artikel erläutert die wissenschaftlichen Grundlagen des Materials, seine nachgewiesene Sicherheit und warum Ariel PODS® als Waschmittel ohne Mikroplastik gelten.
Was ist Polyvinylalkohol?
Polyvinylalkohol ist ein vielseitiges Polymer, das aus gängigen Ausgangsstoffen hergestellt wird: Ethylen und Essigsäure. Ethylen ist eine natürlich vorkommende Verbindung, die beispielsweise Bananen reifen lässt; Essigsäure ist der Hauptbestandteil von Haushaltsessig. Die Eigenschaften von Polyvinylalkohol sind seit mehr als 20 Jahren bekannt. Das Material ist für zahlreiche Anwendungen zugelassen, unter anderem in Lebensmitteln, Medizinprodukten, Kosmetika und Textilien.
Warum wird Polyvinylalkohol für Ariel PODS® verwendet?
Bei Ariel PODS® bildet ein spezieller wasserlöslicher Polyvinylalkohol-Typ die Folie, die das Flüssigwaschmittel umschließt. Diese Technologie ermöglicht eine praktische Vorportionierung und verhindert ein Verschütten des Waschmittels. Im trockenen Zustand ist die Folie stabil und schützt den Inhalt bis zur Anwendung. Während des Waschgangs löst sie sich bei Kontakt mit Wasser schnell auf.
Ist der in Ariel PODS® verwendete Polyvinylalkohol Kunststoff? Trägt er zur Mikroplastikverschmutzung bei?
Die in Ariel PODS® verwendeten Polyvinylalkohol-Folien sind wasserlöslich und lösen sich während der Anwendung bei Kontakt mit Wasser vollständig auf. Sie erfüllen die regulatorischen Sicherheitsanforderungen der Verordnung über die Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen (CLP). Weder gemäß der ECHA-Definition noch gemäß der EU-Verordnung über synthetische Polymermikropartikel gelten sie als Mikroplastik.
Wird die für Ariel PODS® verwendete Polyvinylalkohol-Folie in der Umwelt abgebaut?
Die für Ariel PODS®-Folien verwendeten wasserlöslichen Polyvinylalkohol-Typen wurden unter anderem mit der allgemein als konservativ geltenden OECD-Testserie 301 untersucht. Die Studien zeigen, dass die Bestandteile der Folie abgebaut werden und weder dauerhaft in der Umwelt verbleiben noch sich dort anreichern. Weitere Informationen zu Tests auf biologische Abbaubarkeit und zu Waschmitteln ohne Mikroplastik finden Sie hier: Waschmittel nach dem Abfluss: Bioabbau erklärt
Ist die für Ariel PODS® verwendete Polyvinylalkohol-Folie sicher?
Ja. Alle in Ariel PODS® verwendeten Inhaltsstoffe – einschließlich des wasserlöslichen Polyvinylalkohol-Typs in der Folie – sind bei sachgemäßer Verwendung und Entsorgung sicher für Verbraucher:innen und nicht umweltschädlich. Polyvinylalkohol wurde umfassend auf seine Sicherheit geprüft und wird seit mehr als 20 Jahren unter anderem in Lebensmitteln, Medizinprodukten, Kosmetika und Textilien eingesetzt.
Welche weiteren Inhaltsstoffe enthält die Folie neben Polyvinylalkohol?
Die Polyvinylalkohol-Folie enthält außerdem Materialien natürlichen Ursprungs, darunter Glycerin für die Flexibilität und Tenside zur Verbesserung der Löslichkeit und Verarbeitung. Tenside werden auch in Seifen und Shampoos eingesetzt. Ariel ist daher kein tensidfreies Waschmittel.
Wie bewertet Ariel die Auswirkungen seiner Produkte auf die Umwelt?
Der Schutz der Umwelt ist eine Verantwortung, die wir ernst nehmen. Wir bewerten die Umweltauswirkungen unserer Produkte durch einen vielschichtigen Prozess, der Lebenszyklusbewertungen (Life Cycle Assessments, LCAs). Dies sind strenge Tests für biologisch abbaubare Waschmittel, welche Prüfungen zur biologischen Abbaubarkeit und umfangreiche Wassertoxizitätsprüfungen umfassen.
Sind Ariel - Waschmittel gesundheitsschädlich?
Nein. Bei ordnungsgemäßer Anwendung sind Ariel-Produkte nicht gesundheitsschädlich. Wir wenden den gleichen strengen, risikobasierten wissenschaftlichen Ansatz für die Umweltsicherheit an wie bei der Verbrauchersicherheit, der von bewährten Methoden, strengen internationalen Standards und führenden Branchenrichtlinien geleitet wird, um sicherzustellen, dass unsere Produkte bei ordnungsgemäßer Verwendung und Entsorgung nicht schädlich für die Umwelt sind. Für Verbraucher:innen, die sich fragen, ob ein Waschmittel gefährlich, giftig oder ein Waschmittel ohne Chemikalien grundsätzlich sicherer ist, gilt: Die Sicherheit eines Produkts hängt von seiner vollständigen Formulierung sowie von der korrekten Anwendung ab. Dieser Artikel beschreibt die Methoden, die wir verwenden, um die Auswirkungen unserer Produkte zu bewerten und nachhaltige Waschmittel im Markt zu platzieren.
Wie beeinflussen Life Cycle Assessments (LCAs) unser Produktdesign?
LCAs werden seit Jahrzehnten genutzt, um die Auswirkungen von Waschmitteln zu messen, wobei alle Studien durchgehend die Verwendungsphase als den größten Beitrag zur Umweltbelastung von Wäscheprodukten identifizieren (Saouter und Van Hoof, 2002, The International Journal of Life Cycle Assessment; Golsteijn et al., 2015, Environmental Sciences Europe; Mankad et al., 2025, Tenside Surfactants Detergents), vor allem aufgrund der Energie, die zum Erwärmen des Wassers erforderlich ist.
Die neueste von Expert:innen geprüfte Studie zeigt, dass die Verwendungsphase durchschnittlich 61 % des CO2-Fußabdrucks von Wäsche in Europa ausmacht und dass die Umstellung, 40°C Wäsche bei 30°C zu waschen den CO2-Fußabdruck um 16 % reduzieren kann (Mankad et al., 2025, Tenside Surfactants Detergents). Das macht die 30°C Wäsche – das sogenannte Kaltwaschen – zu einem wichtigen Beitrag im Bereich der nachhaltigen Waschmittel
Ariel-Waschmittel wurden für eine hohe Leistung bei niedrigeren Temperaturen entwickelt und ermöglichen so die Umstellung auf niedrigere Waschtemperaturen wie die 30°C Wäsche, das sogenannte Kaltwaschen. Der Leistungsaspekt ist entscheidend, da unzureichende Reinigungsergebnisse Verbraucher dazu veranlassen können, durch erneutes Waschen, eine höhere Dosierung oder höhere Waschtemperaturen gegenzusteuern (Cortez et al., 2024, Tenside Surfactants Detergents). Solche Verhaltensweisen vergrößern den ökologischen Fußabdruck erheblich. Ariel erzielt auch bei der 30°C Wäsche, dem sogenannten Kaltwaschen, sehr gute Waschergebnisse.
Wie bewertet Ariel die biologische Abbaubarkeit seiner Inhaltsstoffe?
Alle unsere Formulierungen sind so konzipiert, dass sie mit modernen Abwasseraufbereitungsverfahren kompatibel sind. Biologische Abbaubarkeit ist einer der wichtigsten Faktoren bei der Abwasseraufbereitung und ist daher eine relevante Eigenschaft von Inhaltsstoffen. Die wichtigsten Wirkstoffe in den meisten Reinigungsprodukten sind Tenside, die gemäß EU-Vorschriften biologisch abbaubar sind. Auch Verbraucher:innen, die sich für ein Waschmittel ohne Tenside interessieren, achten häufig auf die Umweltverträglichkeit und den Abbau von Inhaltsstoffen. Die biologische Abbaubarkeit von Tensiden und anderen Inhaltsstoffen wird typischerweise mit international anerkannten Testmethoden, wie z. B. der OECD-Serie 301, bewertet, die die biologische Abbaubarkeit unter kontrollierten Laborbedingungen untersuchen. Darüber hinaus kann eine energieeffiziente 30°C Wäsche dazu beitragen, den ökologischen Fußabdruck des Waschens zu reduzieren.
Wie bewertet Ariel die Sicherheit seiner Formeln für Wasserumgebungen?
Da alle unsere Produkte nach dem Gebrauch in den Abfluss gespült werden, prüfen wir die Umweltsicherheit unserer Inhaltsstoffe sowie die Kompatibilität mit Abwasseraufbereitungsverfahren, zu denen unter anderem die physikalische Behandlung und die biologische Abbaubarkeit gehören.
Enthalten Ariel Produkte Phosphate?
Nein, Ariel enthält gemäß der Waschmittelverordnung (EU) 2026/405 keine Phosphate. Ariel ist ein phosphatfreies Waschmittel.
Enthalten Ariel Produkte Formaldehyd?
Wir fügen keiner unserer Ariel Formeln Formaldehyd als Inhaltsstoff hinzu.
Enthalten Ariel Produkte Glyphosat?
Nein, Glyphosat ist ein häufig verwendetes Herbizid, das wir unseren Produkten nicht hinzufügen.
Ist die Polyvinylalkohol-Folie, die für Ariel PODS® verwendet wird, sicher?
Die Folien bestehen aus einem wasserlöslichen und sicheren Material namens Polyvinylalkohol (PVOH oder PVA). Polyvinylalkohol ist weithin bekannt und wird seit über 20 Jahren in unterschiedlichen Alltagsgegenständen verwendet. Es ist für die Verwendung in Lebensmitteln, Medizin, Kosmetika und anderen Haushaltsprodukten zugelassen.
Verursacht die für Ariel PODS® verwendete Polyvinylalkohol-Folie Mikroplastikverschmutzung?
Die in unseren Produkten verwendeten Polyvinylalkohol-Folien sind wasserlöslich und lösen sich bei Kontakt mit Wasser während der Anwendung vollständig auf. Die Polyvinylalkohol-Folien erfüllen alle regulatorischen Sicherheitskriterien und tragen nicht zur Mikroplastikverschmutzung gemäß der ECHA-Definition und der EU-Verordnung zu synthetischen Polymermikropartikeln bei. Weitere Informationen finden Sie im folgenden Artikel: P&G F&E nutzt fortschrittliche analytische Techniken, um wasserlösliche Polymere zu unterscheiden | P&G Forschung und Entwicklung.
Ariel PODS® tragen eine Warnung auf der Verpackung, dass die Inhaltsstoffe „schädlich für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung“ sind. Warum? Ist das Waschmittel gefährlich?
Nein. Bei ordnungsgemäßer Anwendung sind diese Produkte nicht gefährlich und stellen kein bedeutendes Risiko für Wasserorganismen dar. Dieses Warnetikett ist üblicherweise bei konzentrierten Produkten zu finden und bezieht sich auf die potenzielle Gefahr, wenn eine große Menge des unverdünnten Produkts direkt in die Umwelt abgegeben werden sollte, anstatt seine Auswirkungen bei der normalen täglichen Verwendung.
Ob ein Waschmittel gesundheitsschädlich oder sogar Waschmittel giftig ist, hängt maßgeblich von der Anwendung und der aufgenommenen Menge ab. Denken Sie zum Beispiel an einen LKW, der ein konzentriertes Produkt transportiert. Wenn die gesamte LKW-Ladung direkt in einen Fluss gelangen würde, könnte dies aufgrund der hohen Konzentration der Chemikalien tatsächlich für Wasserorganismen schädlich sein. Dieses Szenario veranschaulicht die Gefahr unter extremen, unvorhergesehenen Umständen, auf die das Etikett hinweisen soll. Bei der täglichen Verwendung im Haushalt werden die Produkte in Wasser verdünnt und im Abfluss abgewaschen, um in Abwassersystemen aufbereitet zu werden, was das potenzielle Umweltrisiko erheblich reduziert. Konzentrierte Produkte können sogar zu einem nachhaltig Waschmittel-Ansatz beitragen, da sie weniger Verpackung verbrauchen und weniger Energie für den Transport benötigen.
Wie sorgt Ariel dafür, dass seine Wäsche-PODS® kindersicher sind?
Sicherheit ist die oberste Priorität von Ariel, wobei ein zusätzlicher Schwerpunkt auf der Sicherheit der Wäsche-PODS® liegt. Unser Ansatz zur Kindersicherheit basiert auf wissenschaftlicher Forschung und ist mit dem Stewardship-Programm von Detergents Europe und EU-Vorschriften wie der Verordnung zur Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung (CLP) von Stoffen und Gemischen abgestimmt. Unsere Strategie konzentriert sich auf drei Hauptpfeiler: 1) kindergesicherte Verpackungen, wie unsere zertifizierte SECURECLIC®-Box; 2) Produktinnovationen, einschließlich der Zugabe von abschreckenden Bitterstoffen und der Nutzung von stärkeren PODS®-Folien, und 3) umfangreiche Verbraucheraufklärung zur sicheren Aufbewahrung (z. B. die https://www.keepcapsfromkids.eu/- Website). Diese Maßnahmen tragen dazu bei, das Risiko von Unfällen zu minimieren und Fragen zu beantworten, die Verbraucher:innen häufig stellen.
Wichtige Maßnahmen zur Kindersicherheit bei Ariel PODS®
Kindergesicherte Verpackungen bilden eine wichtige Schutzbarriere. Ebenso entscheidend sind jedoch eine verantwortungsvolle Aufbewahrung und Handhabung zu Hause. Die folgenden Hinweise tragen wesentlich zur Kindersicherheit bei der Verwendung von Ariel PODS® bei:
Bewahren Sie Ariel PODS® weit oben und außer Sichtweite auf: Wie bei allen Wäscheprodukten sollten sie hoch oben an einem trockenen Ort gelagert werden, an dem Kinder sie nicht sehen oder erreichen können. Dieser einfache, aber entscheidende Schritt reduziert das Risiko eines versehentlichen Kontakts erheblich.
Die Verpackung immer wieder verschließen: ordnungsgemäß und unmittelbar nach jeder Anwendung.
In der Originalverpackung aufbewahren: Andere Behälter verfügen möglicherweise nicht über die entscheidenden Sicherheitsfunktionen, die zum Schutz von Kindern entwickelt wurden.
Mit trockenen Händen berühren: Die lösliche Polyvinylalkohol-Folie, die die PODS® umschließt, wurde speziell entwickelt, um sich bei Kontakt mit Flüssigkeit schnell aufzulösen.
Sicherheit im Wäscheraum: Lassen Sie Kinder niemals unbeaufsichtigt in der Nähe der Waschmaschine oder des Wäschebereichs spielen.
Diese Sicherheitsmaßnahmen und die Beachtung der Anwendungshinweise können das Unfallrisiko deutlich verringern. Wenn der Verdacht besteht, dass Waschmittel verschluckt wurde, oder entsprechende Symptome auftreten, befolgen Sie die Hinweise auf der Produktverpackung und holen Sie umgehend medizinischen Rat ein. Weitere Informationen zur sicheren Verwendung von Waschmitteln und zur Kindersicherheit im Haushalt finden Sie auf der KeepCapsfromKids-Website.
Mythos: Warum könnten Wäschekapseln für Kinder attraktiv sein?
Die Bedeutung von Farbe: Entgegen der verbreiteten Annahme, Kinder würden Wäschekapseln wegen ihrer leuchtenden Farben mit Süßigkeiten verwechseln, zeigen Studien: In realistischen Haushaltssituationen beeinflusst die Farbe die Entscheidung von Kindern, eine Wäschekapsel in die Hand zu nehmen, nicht signifikant (Richmond et al., 2018, PLOS One). Diese Erkenntnis half dabei, die Sicherheitsmaßnahmen auf wirksamere Ansätze zu konzentrieren, statt lediglich das Erscheinungsbild des Produkts zu verändern. Sie trägt zudem dazu bei, Risiken besser einzuordnen und häufige Fragen zur Sicherheit von Waschmitteln für Babys und Kinder zu beantworten.
Die Wirkung der Größe: Eine Folgestudie untersuchte, ob die Größe einer Wäschekapsel ihre Attraktivität für Kinder beeinflusst. Verglichen wurden zwei handelsübliche Kapseldesigns, die gleich aussahen, sich jedoch in ihrer Größe unterschieden. In drei Versuchssituationen zeigte sich kein nennenswerter Unterschied bei der Wahl von Kleinkindern zwischen kleineren und größeren Wäschekapseln (Richmond et al., 2018, PLOS One).
Diese wissenschaftlichen Studien stellen verbreitete Annahmen infrage. Sie zeigen, dass eine weniger auffällige Gestaltung oder eine Größenänderung nur begrenzte Wirkung hat, solange Wäschekapseln für neugierige Kleinkinder zugänglich sind. Die Ergebnisse sprechen vielmehr dafür, dass kindergesicherte Verpackungen und eine umfassende Aufklärung über die richtige Aufbewahrung die wirksamsten Sicherheitsmaßnahmen sind.
Wie haben Branchenstandards die Sicherheit von Wäschekapseln in Europa verbessert?
Detergents Europe hat proaktive und weitreichende Schritte unternommen, um sicherzustellen, dass die praktischen Aspekte von Waschmittel ka pseln die Sicherheit von Kindern nicht beeinträchtigen. Dies wird durch das Product Stewardship Programme (PSP) for Liquid Detergent Capsules belegt, ein umfassendes Branchenprogramm für Flüssigwaschmittelkapseln, das zu einem Eckpfeiler für die Verbesserung der Sicherheit in der gesamten Branche geworden ist. Ariel hält sich aktiv an alle Aspekte des PSP von Detergents Europe.
Das PSP wurde in Zusammenarbeit mit führenden Fachleuten entwickelt, darunter Fachleute für kindliche Verhaltenspsychologie. Sie berieten zu zentralen Sicherheitsprinzipien – etwa dazu, Produkte durch blickdichte Verpackungen für Kinder „unsichtbar“ zu machen. Das Programm beruht auf drei Hauptpfeilern:
Aufklärung der Verbraucherinnen: Es wurden umfassende Kommunikations- und Aufklärungskampagnen gestartet, um das Bewusstsein der Verbraucher:innen für die Notwendigkeit zu schärfen, alle Wäscheprodukte außerhalb der Reichweite von Kindern aufzubewahren. Hierbei zeigte sich, dass vie le Verbraucher:innen die Gefahr dieser Produkte aufgrund ihres ansprechenden Aussehens zunächst nicht wahrgenommen hatten. Die Aufklärungsmaßnahmen helfen au ch dabei, häufige Fragen zu beantworten, etwa ob ein Waschmittel gefährlich, ein Waschmittel giftig oder ein Waschmittel gesundheitsschädlich sein kann, wenn es nicht sachgemäß verwendet oder gelagert wird.
Produktverbesserungen: Diese Säule umfasste die Einführung zusätzlicher Sicherheitseigenschaften innerhalb des Produkts selbst, wie z. B. die Stärkung der löslichen Polyvinylalkohol-Folie der Kapseln zur Verbesserung der Strapazierfähigkeit, die Zugabe von abschreckenden Bitterstoffen (Stoffe, die das Verschlucken verhindern) und Veränderungen, die dafür sorgen, dass die Kapseln sich nicht zu schnell in nassen Händen auflösen. Diese Maßnahmen sollen insbesondere das Risiko reduzieren, dass Kinder, Babys oder andere Personen versehentlich mit dem Inhalt in Kontakt kommen oder Waschmittel verschlucken.
Kindergesicherte Verpackungen: Es wurde ein großer Schwerpunkt auf die Entwicklung und Einführung von Verpackungslösungen gelegt, die Kindern das Öffnen und den Zugriff auf das Produkt erschweren.
Aufgrund ihrer Strenge und Wirksamkeit wurden viele Elemente des Detergents Europe PSP in den europäischen Rechtsrahmen übernommen. Eine Änderung der Verordnung zur Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen (CLP) machte 2014 zahlreiche PSP-Elemente verpflichtend. Seitdem müssen Hersteller strenge Vorgaben zur Konformität und Prüfung einhalten.
Wie trägt die SECURECLIC®-Box von Ariel zur Kindersicherheit bei?
Die SECURECLIC®-Box von Ariel wurde auf Grundlage dieser Erkenntnisse entwickelt. Ihr innovatives Design verdeutlicht unser konsequentes Engagement für Kindersicherheit und berücksichtigt sowohl das Verhalten von Kindern als auch die Nutzungsgewohnheiten von Erwachsenen.
Die SECURECLIC®-Verpackung von Ariel bietet insbesondere folgende Vorteile für die Kindersicherheit:
Kindergesichertes Design: Das clevere Design hält kleine Hände aktiv vom Produkt fern. Das Design wurde ausführlichen Tests unterzogen und befolgt das strenge Detergents Europe Testprotokoll für kindergesicherte Verschlüsse, ein Standard, der entwickelt wurde, um eine hohe Wirksamkeit beim Schutz vor dem Zugriff durch Kinder zu gewährleisten. Dadurch wird das Risiko reduziert, dass Kinder mit Produkten in Kontakt kommen, die bei unsachgemäßer Verwendung als Waschmittel gefährlich eingestuft werden können.
Hörbare „Klick“-Bestätigung: Ein beruhigend lauter „Klick“-Laut gibt sofort und unverkennbar Rückmeldung, dass die Verpackung vollständig geschlossen und sicher ist. Dies bringt Erwachsene dazu, die Schachtel nach jeder Anwendung wieder zu schließen, eine wichtige Verhaltensmaßnahme, die in der Forschung als Schutzaspekt erkannt wurde. (Richmond et al., 2024, PLOS One).
Langlebig und robust: Unsere Verpackung ist langlebig, wurde auf Robustheit und Strapazierfähigkeit gegen Reißen durch häufiges Öffnen und Schließen getestet und schützt die PODS® gleichzeitig vor Feuchtigkeit.
Was macht die SECURECLIC®-Box von Ariel kindersicher?
Die SECURECLIC®-Box verfügt über einen besonderen Öffnungsmechanismus, der für Kleinkinder schwer zu bedienen ist. Ein deutlich hörbares Klicken bestätigt, dass die Verpackung vollständig geschlossen ist. Zudem wurde sie gemäß dem Testprotokoll von Detergents Europe als kindergesichert geprüft. Diese Merkmale erschweren Kindern den Zugriff auf das Produkt.
Machen die leuchtenden Farben von Ariel PODS® sie für Kinder attraktiver?
Nein. Studien zeigen, dass die Farbe in realistischen Haushaltssituationen keinen wesentlichen Einfluss darauf hat, ob ein Kind eine Wäschekapsel in die Hand nimmt (Richmond et al., 2018, PLOS One). Entscheidend für die Sicherheit sind daher vor allem kindergesicherte Verpackungen und eine sichere Aufbewahrung – nicht eine Veränderung des Aussehens der Kapseln.
Was ist zu tun, wenn Ihr Kind einen Ariel POD® verschluckt?
Wenn Ihr Kind in einen Ariel POD® beißt oder ihn verschluckt, wenden Sie sich sofort an ärztliches Fachpersonal oder an die örtliche Giftnotrufzentrale. Schildern Sie, was passiert ist, und befolgen Sie die medizinischen Anweisungen. Falls Ihnen geraten wird, ein Krankenhaus aufzusuchen, nehmen Sie die Produktverpackung mit.
Was macht die PODS®-Beutel von Ariel kindersicher?
Die PODS®-Beutel von Ariel verfügen über einen kindergesicherten Verschluss, der für Erwachsene leicht, für kleine Kinder jedoch schwer zu öffnen ist. Zum Öffnen schieben Sie den roten Schieber nach links, bis er an der Kerbe ausgerichtet ist. Drücken Sie ihn anschließend nach unten und schieben Sie ihn – weiterhin gedrückt – nach rechts. Nach der Entnahme eines Wäsche-POD® schließen Sie den Beutel wieder vollständig, indem Sie den Schieber ganz nach links bewegen. Bewahren Sie den Beutel stets hoch, sicher und außerhalb der Sicht- und Reichweite von Kindern auf.
Wie stellt Ariel die Sicherheit seiner Inhaltsstoffe für Verbraucher:innen sicher?
Jeder von Ariel verwendete Inhaltsstoff und jedes Produkt wird von einem Team aus mehr als 500 Sicherheits- und Compliance-Expert:innen sorgfältig geprüft. Grundlage ist ein bewährter, wissenschaftlich fundierter Ansatz zur Risikobewertung, der ursprünglich von der National Academy of Sciences (National Research Council, National Academy Press, 1983) entwickelt und 2009 von der Environmental Protection Agency aktualisiert wurde. Dieser Ansatz wird von Fachleuten auf diesem Gebiet breit angewendet. Dabei berücksichtigen wir auch mögliche Auswirkungen auf unterschiedliche Verbrauchergruppen – etwa Menschen mit empfindlicher Haut oder Allergien sowie Haushalte mit Kindern und Babys.
Wie funktioniert der vierstufige Sicherheitsprozess von Ariel?
Eine ausführliche Durchsicht wissenschaftlicher Ergebnisse: Wir beginnen damit, alle verfügbaren Sicherheitsinformationen über einen Inhaltsstoff zu sammeln. Dazu gehören unsere eigenen Tests, veröffentlichte wissenschaftliche Studien, öffentliche Date nba nken und Informationen von Lieferanten. Wir prüfen die Daten auf relevante menschliche und ökologische Endpunkte und bestimmen sichere Expositionsstufen für die Verwendung.
Die Identifizierung potenzieller Gefahren: Die meisten Inhaltsstoffe werden seit Langem sicher verwendet, aber neue Inhaltsstoffe oder neue Anwendungsmethoden erfordern besondere Aufmerksamkeit. Unsere Wissenschaftler:innen identifizieren potenzielle Gefahren und stellen sicher, dass alle von den Behörden geforderten Tests abgeschlossen sind, bevor der Inhaltsstoff in einem Produkt verwendet wird.
Die Bewertung der Exposition: Es ist wichtig zu verstehen, wie Menschen unsere Produkte tatsächlich verwenden. Mithilfe jahrelanger Erfahrung in der Betreuung von Milliarden von Verbraucher:innen weltweit und Forschungszentren auf der ganzen Welt untersuchen wir Verbraucher:innengewohnheiten aus der Praxis, um zu berechnen, wie viel von jedem Inhaltsstoff Menschen bei normaler Anwendung ausgesetzt sein können.
Die Bewertung des Risikos: Indem sie die Eigenschaften der Inhaltsstoffe mit der zu erwartenden Exposition kombinieren, bewerten unsere Expert:innen das Gesamtrisiko. Wir wenden dann eine große Sicherheitsmarge an – normalerweise 100- bis 1.000- mal unterhalb des Niveaus, das als sicher angesehen wird.
Eine physikalische Gefahrenbewertung der Verpackung wird ebenfalls durchgeführt, um sicherzustellen, dass die richtige Verpackung verwendet wird, basierend auf lokalen Vorschriften und allen mit der Formulierung verbundenen Gefahren.
Damit ist die Arbeit unserer Wissenschaftler:innen nicht abgeschlossen. Sobald neue Erkenntnisse vorliegen, die die Risikobewertung beeinflussen könnten – beispielsweise neue Informationen zu den Eigenschaften eines Inhaltsstoffs oder Änderungen bei der Produktanwendung–, bewerten unsere Sicherheitsexpert:innen das Risiko erneut. So stellen wir sicher, dass das Produkt weiterhin unsere hohen Sicherheitsstandards erfüllt. Entscheidend ist dabei die bestimmungsgemäße Verwendung: Ob ein Stoff oder Produkt ein Risiko darstellt, hängt von seinen Eigenschaften und der tatsächlichen Exposition ab. Ariel Produkte werden so formuliert und bewertet, dass sie bei bestimmungsgemäßer Verwendung sicher sind. Begriffe wie „Gift“ oder „giftig“ beschreiben daher nicht pauschal die Sicherheit eines Waschmittels; maßgeblich sind die konkrete Formulierung, die Dosis, die Exposition und die vorgesehenen Anwendungshinweise.
Wie bewertet Ariel die Sicherheit von Duftinhaltsstoffen?
Die Sicherheit von Duftstoffen in Ariel Produkten und auch Wäscheparfüms wird sorgfältig anhand der Standards der International Fragrance Association (IFRA) bewertet, die auf den folgenden kritischen wissenschaftlichen Publikationen basieren: Api et al., 2008, Regulatory Toxicology and Pharmacology; Api and Vey 2008, Regulatory Toxicology and Pharmacology; Api et al., 2020, Regulatory Toxicology and Pharmacology. Die IFRA repräsentiert die globale Duftbranche und setzt sich dafür ein, dass Düfte für die Verbraucher:innen sicher und nützlich sind. Die IFRA kann anhand der verfügbaren Sicherheits- und Expositionsdaten im Rahmen der IFRA-Standards Duftstoffinhaltsstoffe verbieten, einschränken oder spezifische Vorschriften für diese festlegen. Ariel erfüllt diese Standards vollständig und bei Bedarf führen unsere Sicherheits- und Compliance-Expert:innen zusätzliche Bewertungen durch, um sicherzustellen, dass die Produkte sicher und ordnungsgemäß verwendet werden können.
Enthalten Ariel Produkte endokrine Disruptoren?
Nach unserer wissenschaftlichen Sicherheitsbewertung zeigen Ariel Produkte bei bestimmungsgemäßer Verwendung keine endokrinschädliche Wirkung.
Verursachen Ariel Produkte Krebs?
Bei bestimmungsgemäßer Verwendung stellen Ariel Produkte nach unserer wissenschaftlichen Sicherheitsbewertung kein Krebsrisiko dar. Alle Inhaltsstoffe und die jeweilige Produktformulierung werden vor der Markteinführung umfassend bewertet.
Enthalten Ariel Produkte Karzinogene?
Ariel Produkte werden umfassend wissenschaftlich bewertet und weisen bei bestimmungsgemäßer Verwendung keine karzinogene Wirkung auf.
Können Ariel Produkte die Fruchtbarkeit beeinflussen?
Nach unserer wissenschaftlichen Sicherheitsbewertung besteht bei bestimmungsgemäßer Verwendung kein Risiko für die Fruchtbarkeit.
Enthalten Ariel Produkte reprotoxische Inhaltsstoffe?
Ariel Produkte werden umfassend wissenschaftlich bewertet und weisen bei bestimmungsgemäßer Verwendung keine reproduktionstoxische Wirkung auf.
Enthalten Ariel Produkte Formaldehyd?
Wir setzen Formaldehyd nicht gezielt als Inhaltsstoff ein. Der Wunsch nach einem „Waschmittel ohne Chemikalien“ beruht jedoch auf einem Missverständnis: Alle Stoffe – auch Wasser und natürliche Inhaltsstoffe – sind chemische Substanzen. Für die Sicherheit entscheidend sind deshalb nicht pauschale Begriffe, sondern die Eigenschaften der Inhaltsstoffe, ihre Konzentration, die mögliche Exposition und die Bewertung der gesamten Formulierung.
Enthalten Ariel Produkte Parabene?
Nein, Ariel enthält keine Parabene.
Enthalten Ariel Produkte Phthalate?
Nein, Ariel enthält keine Phthalate.
Die Wissenschaft hinter den Enzymen in Ariel Waschmitteln
Enzyme gehören zu den wichtigsten Reinigungsinhaltsstoffen in Waschmitteln. Sie sind hocheffizient, bereits in niedrigen Konzentrationen wirksam und leicht biologisch abbaubar. Zudem ermöglichen sie wirksames Waschen bei niedrigen Temperaturen sowie kompaktere Produktformulierungen. Dadurch spielen sie eine wichtige Rolle in modernen, nachhaltigeren Waschmitteln und können dazu beitragen, den Energieverbrauch beim Waschen zu senken. Dieser Artikel erklärt, was Enzyme sind, warum sie in Waschmitteln wichtig sind und wie sie wirken. Außerdem beantwortet er Fragen zu ihrer Sicherheit und stellt die fortschrittliche Enzymmischung vor, die in Ariel Waschmitteln eingesetzt wird.
Was sind Enzyme?
Einfach ausgedrückt sind Enzyme Reinigungswirkstoffe, die Verschmutzungen in kleinere Bestandteile aufspalten. In der Natur sind sie an zahlreichen biologischen Prozessen wie der Zellreparatur und der Verdauung beteiligt. In Waschmitteln zerlegen sie häufig vorkommende Flecken, sodass sich die Verschmutzungen leichter ausspülen lassen. Dabei wirkt jede Enzymart gezielt auf bestimmte Verschmutzungen: Lipasen bauen beispielsweise Fette ab, Amylasen Stärke. Deshalb sind enzymhaltige Waschmittel gegen viele Alltagsflecken besonders wirksam und ermöglichen zugleich eine hervorragende Reinigungsleistung bei 30°C oder beim Kaltwaschen. Enzyme werden häufig als leistungsstarke Inhaltsstoffe geschätzt, weil sie die Fleckenentfernung unterstützen und bereits bei niedrigen Temperaturen zu guten Waschergebnissen beitragen können.
Warum sind Enzyme bei Waschmitteln wichtig?
Enzyme sind seit Jahrzehnten wichtige Reinigungswirkstoffe und tragen dazu bei, dass Waschmittel auch bei niedrigen Temperaturen effizient reinigen. Verschiedene Enzymarten wie Proteasen, Lipasen und Amylasen spalten Proteine, Fette, Stärke und fettigen Körperschmutz in kleinere Bestandteile auf, die sich beim Waschen leichter entfernen lassen. Diese gezielte Wirkung unterstützt eine hohe Fleckenentfernung und Weißleistung und ist zugleich farbschonend. Daher sind enzymhaltige Waschmittel ein wichtiger Bestandteil moderner Waschmitteltechnologien. Im Vergleich zu enzymfreien Waschmitteln können sie viele Fleckenarten bereits bei niedrigen Temperaturen, etwa bei 30°C, wirksam entfernen.
Darüber hinaus:
Enzyme ermöglichen eine Kompaktierung: Da Enzyme so effizient sind, ist eine kleine Menge sehr ergiebig. Dies ermöglicht uns, kompaktere Waschmittel mit weniger Verpackung und einem geringeren CO2-Fußabdruck zu produzieren. Dadurch leisten Enzyme einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung nachhaltiger Waschmittel und unterstützen ressourcenschonendere Produktkonzepte.
Enzyme ermöglichen nachhaltigere Kalt- und Schnellwaschgänge: Wissenschaftler haben die Effizienz von Enzymen im Laufe der Jahre verbessert, um sie auch bei niedrigeren Temperaturen wirksam zu machen, sodass bei jeder Wäsche Energie gespart werden kann. Wenn Kleidung in kaltem Wasser gewaschen wird, hält sie viel länger, was weitere Nachhaltigkeitsvorteile mit sich bringt. Dadurch können Verbraucher:innen häufiger kalt waschen oder eine 30°C Wäsche nutzen, ohne auf eine starke Reinigungsleistung verzichten zu müssen. Die hohe Wirksamkeit von Enzymen bei niedrigen Temperaturen unterstützt zudem die Entwicklung leistungsfähiger und biologisch abbaubarer Waschmittel.
Wie wirken Enzyme während eines Waschgangs?
Enzyme arbeiten mit einem einfachen, dreistufigen Prozess:
Erstkontakt: Beim Waschen sucht jedes Enzym nach seiner spezifischen Art von Fleck und bindet sich an diesen, wie ein Schlüssel, der in ein Schloss passt.
Zersetzung: Das Enzym wird dann wirksam und spaltet das große, komplexe Fleckenmolekül effizient in kleinere, einfachere Teile auf. Diese gezielte Wirkungsweise ist ein wesentlicher Grund, warum Enzym-Waschmittel selbst bei niedrigen Waschtemperaturen eine hohe Reinigungsleistung erzielen können.
Entfernung: Diese kleinen Stücke lösen sich leicht in Wasser auf und werden von den anderen Inhaltsstoffen des Waschmittels, den sogenannten Tensiden, vom Textil entfernt, wodurch Ihre Kleidung wieder sauber wird. Enzyme und Tenside ergänzen sich dabei gegenseitig: Während Enzyme Flecken in kleinere Bestandteile zerlegen, helfen Tenside dabei, diese von den Fasern zu lösen und auszuspülen. Deshalb unterscheiden sich enzymhaltige Formulierungen in ihrer Wirkungsweise von einem enzymfreien Waschmittel oder einem Waschmittel ohne Tenside.
Sind Enzyme in Waschmitteln sicher?
Ja. Die Sicherheit von Enzymen wird in Europa durch die Verordnung über die Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen (CLP) und REACH (Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe) streng geregelt. So wird sichergestellt, dass ihre Verwendung sorgfältig bewertet und sachgerecht gehandhabt wird. Branchenweite Initiativen unter Leitung von Detergents Europe unterstützen Enzymhersteller und Waschmittelproduzenten zusätzlich beim verantwortungsvollen Umgang mit Enzymen. Die Wirksamkeit dieses Stewardship-Programms wird auch in der wissenschaftlichen Literatur anerkannt. Forschungsergebnisse widersprechen der Annahme, Enzyme in Waschmitteln verursachten grundsätzlich negative Hautreaktionen (Basketter et al., 2008, British Journal of Dermatology). Wer ein enzymfreies Waschmittel bevorzugt, kann zwischen verschiedenen Produkttypen wählen. Die Entscheidung für oder gegen Enzyme ist jedoch nicht grundsätzlich eine Frage der Sicherheit, sondern häufig eine Frage persönlicher Vorlieben oder individueller Anforderungen an die Fleckenentfernung.
Die fortschrittliche Enzymmischung, die in Ariel Produkten verwendet wird
Welche Enzyme werden in Waschmittelprodukten verwendet?
Seitdem Ariel in den 1960er Jahren erstmals Enzyme in einem Waschmittel für den Verbraucher einsetzte, wurden zahlreiche neue Innovationen auf den Markt gebracht. Dazu gehören neue Enzymarten, die auf eine größere Vielfalt von Flecken und Verschmutzungen abzielen und die Enzyme effizienter machen. Die folgenden Enzymarten werden in Waschmitteln verwendet. Die genaue Zusammensetzung Ihres Ariel Waschmittels finden Sie hier: www.info-pg.com. Die Kombination verschiedener Enzyme ist ein wesentlicher Grund dafür, dass moderne Enzym-Waschmittel selbst bei niedrigen Waschtemperaturen eine hohe Reinigungsleistung erzielen können.
| Enzymfamilie | Ziel | Mechanismus |
|---|---|---|
| Proteasen | Proteinbasierte Flecken (z. B. Schweiß, Blut, Ei) | Spalten Proteinflecken in kleinere, einfacher zu entfernende Teile auf |
| Lipasen | Fett- und Ölflecken (z. B. Butter, Fett, Talg) | Spalten Lipide in kleinere Materialien auf, darunter Glycerin und freie Fettsäuren, wodurch sie wasserlöslich werden |
| Amylasen | Flecken auf Kohlenhydratbasis (z. B. mit Stärke verdickte Lebensmittel) | Spalten komplexe Kohlenhydrate in kleinere, wasserlösliche Zucker auf, wodurch sie leichter weggespült werden können |
| Nukleasen | Extrazelluläre DNA/RNA (z. B. in biologischen Rückständen, die von Bakterien stammen) | Entfernen unsichtbare Schmutzschichten, die im Laufe der Zeit Gelbfärbungen und Gerüche verursachen (Morales-Garcia et al., 2020, Journal of Surfactants and Detergents) |
| Cellulasen | Textilfasern | Polieren die Baumwollfasern sanft, um die Farbbrillanz wiederherzustellen und eingeschlossenen Schmutz zu lösen (Yau et al., Scientific Reports) |
| Pektinasen | Pektin (z. B. Obstflecken, bestimmte pflanzenbasierte Flecken) | Zersetzen Pektin, ein komplexes Kohlenhydrat, das in den Zellwänden von Pflanzen enthalten ist, und helfen dabei, Obst- und Gemüseflecken zu entfernen. |
| Mannanasen | Galactomannane (z. B. in einigen Lebensmittelverdickern, Kosmetika, Körperpflegeprodukten) | Zersetzen Galactomannane, die häufig als Verdickungsmittel in Lebensmitteln und Körperpflegeprodukten vorkommen, und helfen dabei, damit verbundene Flecken zu entfernen. |
Was ist die Purezyme-Technologie?
Die Purezyme-Technologie ist besonders leistungsstark beim Kaltwaschen und bei 30-°C-Wäschen. Inspiriert von einem Enzym, das von einem Team der Universität Newcastle in Großbritannien entdeckt wurde, wurde sie speziell dafür entwickelt, hartnäckige, klebrige Verschmutzungen selbst in Kalt- und Schnellwaschgängen zu entfernen. Dadurch unterstützt die Technologie wirksames Waschen bei niedrigen Temperaturen und hilft Verbraucher:innen, häufiger kalt oder bei 30°C zu waschen, ohne Abstriche bei der Fleckenentfernung machen zu müssen. Dies kann den Energieverbrauch im Haushalt senken und trägt zu moderneren, nachhaltigeren Waschmitteln bei.
Sind die in Ariel Produkten verwendeten Enzyme sicher?
Ja. Jeder Inhaltsstoff, den Ariel verwendet, und jedes hergestellte Produkt werden einer sorgfältigen vierstufigen Prüfung unterzogen, die von der National Academy of Sciences (National Research Council, National Academy Press, 1983) entwickelt wurde. Im Hinblick auf die Enzymsicherheit hält sich Ariel vollständig an die Richtlinien von Detergents Europe für die Risikobewertung von enzymhaltigen Produkten für die professionelle Reinigung. Darüber hinaus tragen moderne Enzymsysteme dazu bei, leistungsstarke und biologisch abbaubare Waschmittel zu entwickeln, die auch bei niedrigen Waschtemperaturen wirksam reinigen können.
Sind die Enzyme in Wäscheprodukten mit Allergien oder einer Hautsensibilisierung verbunden?
Enzymhaltige Waschmittel werden seit Langem sicher von Verbrauchern verwendet. Eine wissenschaftliche Übersichtsarbeit von 2008 mit dem Titel „Enzymes, detergents and skin: facts and fantasies“ (Enzyme, Waschmittel und Haut: Fakten und Fantasie) kam zu dem Schluss, dass „Untersuchungen zahlreicher Personen mit Hautbeschwerden, die auf Wäscheprodukte zurückzuführen sind, überzeugend zeigen, dass Enzyme nicht verantwortlich waren“ (Basketter et al., 2008, British Journal of Dermatology).
Als Enzyme vor über 60 Jahren eingeführt wurden, gab es Bedenken hinsichtlich der Einatmung von Enzymen durch Produktionsmitarbeiter. Diese Bedenken wurden inzwischen durch Initiativen wie die Human and Environmental Risk Assessment (HERA) von Detergents Europe und dem europäischen Chemieverband (CEFIC) ausgeräumt, wodurch sichergestellt wurde, dass der Kontakt mit dem Produkt sowohl für Mitarbeiter als auch für Verbraucher:innen sicher ist. Verbraucher:innen, die ein enzymfreies Waschmittel bevorzugen, sollten beachten, dass die Entscheidung für oder gegen Enzyme nicht zwangsläufig mit einer besseren Hautverträglichkeit verbunden ist. Die Verträglichkeit eines Waschmittels hängt von der gesamten Formulierung sowie von individuellen Empfindlichkeiten gegenüber bestimmten Inhaltsstoffen ab.
Enthalten Ariel Varianten für empfindliche Haut Enzyme?
Ja. Sowohl Ariel Flüssigwaschmittel für empfindliche Haut als auch Ariel PODS® enthalten eine fortschrittliche Enzymmischung für eine hervorragende Reinigungsleistung. Beide Produkte wurden von der Europäischen Stiftung für Allergieforschung (European Centre for Allergy Research Foundation, ECARF) getestet und zertifiziert. Dies bietet Menschen mit empfindlicher Haut zusätzliche Sicherheit. Die Zertifikate für das Waschmittel für empfindliche Haut finden Sie hier und für Ariel PODS® hier.
Sollte ich bei empfindlicher Haut ein Waschmittel ohne Enzyme verwenden?
Forschungsergebnisse belegen nicht, dass enzymfreie Waschmittel bei sachgemäßer Anwendung besser für empfindliche Haut geeignet sind als enzymhaltige Waschmittel. Alle Ariel Formulierungen sind für eine sichere Anwendung konzipiert. Wer zusätzliche Sicherheit wünscht, kann auf spezielle Varianten für empfindliche Haut zurückgreifen. Diese können auch für Haushalte interessant sein, die bei Waschmitteln für Babys oder für Menschen mit empfindlicher Haut besonderen Wert auf dermatologisch geprüfte Produkte legen.
Mythen aufdecken: natürliche vs. synthetische Inhaltsstoffe
Zwei verbreitete Annahmen lauten, dass natürliche Inhaltsstoffe sicherer und nachhaltiger seien als synthetische. Doch beides trifft nicht grundsätzlich zu. Das zeigt sich auch bei häufigen Fragen von Verbraucher:innen zu natürlichen, biologisch abbaubaren oder vermeintlich chemiefreien Waschmitteln. Dieser Artikel erklärt anhand wissenschaftlicher Erkenntnisse, warum die Herkunft eines Inhaltsstoffs allein keine verlässliche Aussage über Sicherheit, Leistung oder Nachhaltigkeit zulässt – und weshalb moderne nachhaltige Waschmittel sowohl natürliche als auch synthetische Inhaltsstoffe enthalten können.
Was ist der Unterschied zwischen natürlichen und synthetischen Inhaltsstoffen?
Ein natürlicher Inhaltsstoff kommt in der Natur vor und wird entweder unverändert verwendet oder aus einer natürlichen Quelle gewonnen. Synthetische Inhaltsstoffe werden gezielt hergestellt. Diese Unterscheidung ist für Verbraucher:innen relevant, die nach natürlichen oder vermeintlich chemiefreien Waschmitteln suchen. Die Herkunft eines Inhaltsstoffs allein sagt jedoch nichts Verlässliches über seine Sicherheit, Wirksamkeit oder Nachhaltigkeit aus.
Der Sicherheitsmythos: Sind natürliche Inhaltsstoffe sicherer?
Nein. Ob ein Inhaltsstoff sicher ist, hängt nicht davon ab, ob er natürlichen oder synthetischen Ursprungs ist. Entscheidend ist das wissenschaftliche Grundprinzip: Risiko = Gefahr × Exposition. Dabei gilt:
Gefahr ist der potenzielle Schaden, den ein Stoff verursachen könnte.
Exposition ist die Menge dieses Stoffs, mit der Sie unter realen Bedingungen tatsächlich in Kontakt kommen.
Risiko ist die Wahrscheinlichkeit, dass tatsächlich eine schädliche Wirkung auftritt.
Denken Sie an Äpfel: Ihre Kerne enthalten eine Verbindung, die Cyanid freisetzen kann – das ist die Gefahr. Das Risiko beim Verzehr eines Apfels ist jedoch vernachlässigbar, weil die Exposition durch das versehentliche Verschlucken weniger Kerne äußerst gering ist.
Betrachten Sie dagegen im Labor hergestellte Ascorbinsäure (Vitamin C): Sie besitzt dieselbe chemische Struktur und erfüllt im Körper dieselbe Funktion wie natürlich vorkommende Ascorbinsäure, etwa aus Orangen.
Diese Beispiele zeigen: Natürlich bedeutet nicht automatisch besser, und synthetisch oder künstlich bedeutet nicht automatisch schädlicher. Auch das National Center for Complementary and Integrative Health erläutert diesen Zusammenhang in seinem Beitrag: https://www.nccih.nih.gov/health/know-science/natural-doesnt-mean-better. Synthetisch hergestellte Inhaltsstoffe können mitunter sogar Qualität und Konsistenz verbessern. Das gilt auch für Waschmittel: Ein natürliches Waschmittel ist nicht automatisch sicherer oder wirksamer als ein Produkt mit synthetischen Inhaltsstoffen. Ein „Waschmittel ohne Chemikalien“ ist streng genommen nicht möglich, denn auch Wasser und natürliche Inhaltsstoffe bestehen aus chemischen Stoffen. Entscheidend ist die wissenschaftliche Sicherheitsbewertung der gesamten Formulierung.
Der Nachhaltigkeitsmythos: Sind natürliche Inhaltsstoffe besser für die Umwelt?
Das kann der Fall sein, muss es aber nicht. Die Nachhaltigkeit eines Inhaltsstoffs hängt von mehreren Faktoren ab – unter anderem davon, wie er gewonnen, hergestellt und transportiert wird. Für eine fundierte Bewertung ist daher ein ganzheitlicher wissenschaftlicher Ansatz wie die Lebenszyklusanalyse (Life Cycle Assessment, LCA) erforderlich. Wer nach einem natürlichen, biologisch abbaubaren oder nachhaltigen Waschmittel sucht, sollte deshalb berücksichtigen, dass die Umweltverträglichkeit nicht allein von der Herkunft der Inhaltsstoffe abhängt.
Natürliche Inhaltsstoffe können beispielsweise einen geringeren CO₂-Fußabdruck aufweisen. Ihr Anbau im industriellen Maßstab kann jedoch andere Umweltbelastungen verursachen, etwa Landnutzungsänderungen, hohen Wasserverbrauch oder den Verlust von Biodiversität. Umgekehrt kann die Herstellung bestimmter Verbindungen unter optimierten Bedingungen eine nachhaltigere Alternative sein: Sie ermöglicht eine verlässliche Versorgung und gleichbleibende Qualität und kann zugleich die Umweltfolgen eines intensiven Pflanzenanbaus verringern.
Ariels Ansatz: das Beste aus beiden Welten
Ariel kombiniert natürliche und synthetische Inhaltsstoffe danach, welche sich am besten für eine überzeugende Reinigungsleistung eignen und bei sachgemäßer Verwendung und Entsorgung sicher und umweltverträglich sind. So entstehen leistungsstarke und nachhaltige Waschmittel, bei denen Sicherheit, Reinigungsleistung und Umweltverträglichkeit gemeinsam betrachtet werden. Unabhängig davon, ob ein Inhaltsstoff natürlichen oder synthetischen Ursprungs ist, verpflichten wir uns zu Folgendem:
Wir gewährleisten die Sicherheit jedes Inhaltsstoffs durch ein strenges vierstufiges Verfahren zur Bewertung des Sicherheitsrisikos. Zusätzlich wenden wir Sicherheitsmargen an, die üblicherweise um den Faktor 100 bis 1.000 unter den als sicher festgelegten Grenzwerten liegen.
Wir verankern eine verantwortungsvolle Beschaffung in unserer Lieferkette. Unser Ansatz ist ethisch und umweltbewusst und achtet die Menschenrechte. Weitere Informationen finden Sie unter: Verantwortungsvolle Beschaffung bei P&G | P&G
Darüber hinaus bewerten wir die Umweltverträglichkeit unserer Inhaltsstoffe unabhängig davon, ob sie in natürlichen, biologisch abbaubaren oder anderen modernen Waschmittelformulierungen eingesetzt werden. Im Mittelpunkt stehen wissenschaftliche Erkenntnisse und messbare Umweltergebnisse – nicht allein die Herkunft eines Inhaltsstoffs.
